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Über unsere Erlebnisse bei der
Teilnahme an Veranstaltungen wollen wir Sie anliegend in Form eines
Tagebuches kurz informieren. Alle Einzelheiten, welche sich ergeben
haben, können wir leider nicht aufführen - ein kurzes Tagebuch eben
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Stadtpfarrkirche Waibstadt
31.05.2003: An diesem sonnigen Samstag-Vormittag waren die Olfs
mit 5 Traktoren und einem jeweils dazugehörigen Traktor-Anhänger
wieder einmal in den Gassen von Waibstadt unterwegs. Galt es doch die
Katholische Pfarrgemeinde Waibstadt bei der Rückführung der
mittlerweile restaurierten Kirchenbänke tatkräftig zu unterstützen.
Wir berichteten bereits vor 12 Monaten (siehe unten). Die, durch eine
Fremdfirma, neu restaurierten Kirchenbänke wurden aus den Lagerhallen
am Kappisweg auf Traktoren-Anhänger verladen und zunächst in die
Kellerräume des Gemeindeshauses St. Joseph verbracht und eingelagert.

In etwa 3 Stunden wurden ca. 25 bis 30 Bänke transportiert. Die
Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde bedankten sich
mehrmals ausdrücklich und entlohnten alle Beteiligten mit einem
anschließendem kleinen Vesper und "Heimattreuem". Ein
besonderer Dank geht an: Gerhard Diehm, Trutbert Keidel, Matthias
Keidel, Peter Höttinger, Karl-Heinz und Frank Kiermeier
FK (MV-Olfs)
Herrliches Wetter bei der Mai-Ausfahrt
01.05.2003: „Etwas windig
ist es schon“, befand Jürgen mit einem dennoch optimistischen Blick
gen Horizont. „Solange es nicht regnet, kann uns Heute niemand von der
Mai-Ausfahrt abhalten“, entgegnete Werner, verwarf skeptische Blicke
und festigte hiermit die Durchführung des Ausfluges. Hat er ja auch
seinen MAN nach dem „Winterschlaf“ wieder auf Hochglanz polliert.
In diesem Jahr kamen wir pünktlich
um 10 Uhr von unserem bekannten Treffpunkt, der historischen „Beichert-Mühle“,
los. Ein beeindruckender Traktoren-Korso bewegte sich in Fahrtrichtung
Neidenstein. Dort hatten wir uns mit Paul verabredet, welcher sich
dann mit seinem 14er Bautz, dem Lindwurm anschloß. Nun zählten wir 14
historische Alttraktoren. Über asphaltierte Gemeindeverbindungswege
erreichten wir Meckesheim, Schatthausen und Gau-Angeloch.
Unserem Schlepperfreund Thomas Leo
ist es zu verdanken, dass wir in Gau-Angeloch, am dortigem
Sportgelände, durch die Verantwortlichen des TSV Gau-Angeloch,
herzlichst in Empfang genommen wurden. Der TSV lud zugunsten seiner
Vereinsjugend zu einem tollen „Mai-Hock“ ein und bewirtete alle Gäste
auf dem alten Sportplatz. Wir präsentierten unsere Traktoren in
„2er-Formation“. Über Lausprecher wurden die „Olfs“ persönlich begrüßt
und durch den Verantwortlichen Gastgeber vorgestellt.

Schnell waren unsere Fahrzeuge
durch „kleine Gäste“ besetzt, welche sich als „Jung-Traktoristen“ am „Trockenfahren“
erfreuten. Es blitze. Jedoch nicht klimatischer sondern fotografischer
Herkunft. Die interessierten Veranstaltungsbesucher nahmen unsere
Gerätschaften ins Visier und verewigten die dargebotenen Fahrzeuge in
deren Fotoalbum.

Es war mittlerweile 12.00 Uhr am
Mittag. Alle 22 Mai-Ausfahrer sammelten sich an den
Biertisch-Garnituren und nahmen ein leckeres Gyros, wahlweise auch
Steak, und einen „Trecker-Saft“ zu sich. Bei netter Musik aus
Lautsprechern wurde das ein und das andere „Schlepper-Latein“
ausgetauscht. Die Sonne färbte unsere Wangen rot. (Auch Wilhelm hatte
eine gewisse Gesichtsfarbe bekommen, obwohl er sich eigentlich nur im
Schatten aufhielt).

Vor unserer Abreise gegen 14.30
Uhr, ließen wir es uns nicht nehmen, mit allen Fahrzeugen eine
Ehrenrunde über den Sportplatz zu fahren. Hierbei erfreuten sich die
„kleinen Co-Piloten“.
Unser Weg führte uns über
Bammental, Mauer, Meckesheim in Richtung Neidenstein nach Waibstadt
zurück. Dort trafen wir etwa gegen 16.00 Uhr bei unseren Freunden des
„Freundenskreis SG Waibstadt“ ein um unsere Tagesfahrt ausklingen zu
lassen. Bei geselliger Runde und einem Abschluß-Bier, befanden alle
Mai-Ausfahrer den Tagesausflug für sehr gelungen. Schon jetzt freuen
sich alle auf die nächste Mai-Ausfahrt im kommenden Jahr.
2x 14er Bautz, Hanomag, ICC
D214, Unimog, Fendt Dieselross, Allgaier R22, Allgaier AP17, John
Deere, MAN, 2x Deutz, Kramer KL12
FK (MV-Olfs)
Schlepperfreunde mit Herz Großzügiger Scheck an
die Schwarzacher Werkstätten überreicht 15.12.2002:
Schwarzach. Über eine großzügige Geldspende durften sich dieser Tage
die Mitarbeitenden und Beschäftigten der Schwarzacher Werkstätten der
Johannes-Anstalten Mosbach freuen. Die "Oldtimer- und
Landmaschinenfreunde Schwarzbachtal e.V." waren mit einigen
Mitgliedern in der Werkstatt erschienen, um einen Scheck über 600 Euro
zu überreichen und so in der Vorweihnachtszeit ihre Verbundenheit mit
den hier beschäftigten Menschen zu dokumentieren. Der
Betrag stellt das Ergebnis eines großen Flohmarktes dar, den vor allem
die engagierten Jugendlichen des Vereins im Rahmen der kürzlich in
Waibstadt stattgefundenen Feldhistorie-Tagen veranstalteten. Dabei
wurden Artikel und Gegenstände aus der Auflösung eines Haushalts- und
Eisenwarengeschäftes sowie eines Privathaushaltes für den guten Zweck
verkauft. Dies klappte so gut, dass unter dem Strich die jetzt an die
Schwarzacher Werkstätten gespendete Summe stand. Vereinsmitglied
Thomas Weinmann übergab den Scheck an Werkstattleiter Rüdiger Pluschek,
der sich herzlich bedankte und betonte, dass der Betrag für die
weitere Ausstattung des Freizeitbereiches der Werkstätten verwendet
werden soll.
 Die "Oldtimer- und Landmaschinenfreunde
Schwarzbachtal" wurden 1998 ein eingetragener und gemeinnütziger
Verein und entstanden aus einem Kreis Gleichgesinnter, die sich
bereits seit Ende der 70er Jahre als Neckarbischofsheimer
Schlepperfreunde getroffen hatten. Ziele des Vereins und seiner 140
Mitglieder sind es, historische landwirtschaftliche Fahrzeuge und
Geräte zu sammeln, zu erhalten und bei Veranstaltungen der
Öffentlichkeit zu präsentieren.
"Feldtage Zeutern" / "Dreschfest Dühren"
10./11.08.2002: „Wir besuchen beide Veranstaltungen am
Wochenende", so unser 1. Vorsitzender Karl-Heinz Kiermeier auf die
Anfrage der Olfs-Mitglieder. Beide Veranstaltungen, Dreschfest Dühren
und Feldtage Zeutern, vielen auf das selbe Wochenende. „...und wenn
das Wetter mitspielt, mit unseren historischen Gerätschaften".
Zu beiden Vereinen pflegen wir ein sehr gutes
nachbarschaftliches Vereinsverhältnis, weshalb für uns alle klar war,
dass wir an beiden Veranstaltungen teilnehmen werden, nur wussten wir
noch nicht genau, wann wir wo, mit was und wie lang vor Ort sein
werden. Hinzu kommt dann noch die Unbekannte des Wetters, wovon unsere
Anreise mit den Gerätschaften abhing. „Wir warten einfach das Wetter
ab", meinte Jürgen, „...es sieht ja heute am Donnerstag noch nicht so
schlecht aus und für das Wochenende ist kein Regen vorausgesagt." „Ich
schlage vor, dass wir am Samstag nach Zeutern fahren, dort mit unserem
Zelt Übernachten und nach dem dortigen Feldgottesdienst am
Sonntag-Morgen auf dem Rückweg in Dühren vorbeischauen", schlug Frank
vor.
Gesagt, getan – und man verabredete sich für
Samstag-Nachmittag.
Es war etwas trüb am Himmel und vom Boden her
verspürte man eine gewisse Feuchtigkeit als wir uns um 14.00 Uhr in
der historischen „Beichert-Mühle" in Waibstadt zur Abfahrt einfanden.
„Es nieselt", befand Axel. „Ob wir trockenen Fußes bis Zeutern
kommen?!", bedachte Jürgen mit skeptischen Blick gen Horizont. „Wir
sind mindestens 120 Minuten unterwegs". „Wir fahren einfach los und
wir werden sehen wie es wird", legte Karl-Heinz fest. Gutes Konzept.
„Was machen wir mit dem Zelt?", „...das bleibt hier, am Himmel zieht
es dunkle Wolken zusammen".
Schnell wurde sich regenfest bekleidet und unser „Olfs-Banner"
verstaut. Mit Holder A21S, Allgaier R22, Fahr 177 und Porsche AP17
ging es gutgelaunt los in Richtung Sinsheim. Da uns in Höhe der
Kreismülldeponie der Wettergott einen Strich durch unsere Rechnung
machte und es um 16.00 Uhr schon fast finster war, steuerten wir
zunächst das Dreschfest in Dühren an um dort zunächst einen
Zwischenstopp einzulegen. Nach einer Begrüßung durch Karl Maier von
der Dreschgemeinschaft Dühren stellten wir unsere Gerätschaften auf
dem Gelände ab und brachten unseren „Olfs-Banner" zur Aufstellung.
Neben vielen Dreschmaschinen (u.a. auch die „Hummel" von Arno) war
unser Vereinsmitglied Konrad Ludwig aus Daisbach mit seinem Traktor
vor Ort. Es war etwa 16.30 Uhr, die Dreschgemeinschaft Dühren war noch
in der Vorbereitungsphase. Es sollte ja laut Ausschreibung erst um
17.00 Uhr beginnen. „Wir setzen uns ins Festzelt und Fachsimpeln",
meinte Konrad. Bei einem guten Schluck Gerstensaft wurde das ein und
das andere „Schlepper-Latein" angesetzt, ehe es dann vor Beginn des
Feldgottesdienstes um 19.00 Uhr im Konvoi über Angelbachtal und
Östringen Richtung Zeutern weiterging. Ein längeres Zuwarten hätte
evtl. Regen bringen und unsere Ausfahrt vereiteln können.
Tatsächlich trockenen Fußes kamen wir um 20.30 Uhr
in Zeutern an. Von weit her hatte uns die wehende Fahne am
aufgestellten Autokran den Weg zum Veranstaltungsgelände gewiesen.
Etwas ausserhalb von Zeutern in Richtung Stettfeld, auf der rechten
Seite, lag das riesige Freigelände an welchem sich schon einige
Fahrzeuge eingefunden hatten. Sogar ein „Fahrerlager" für die Camper
war eingerichtet und schon gut besucht. Wir passierten eine Schranke
und sortierten uns am hinteren Bereich gegenüber dem Aktivitätenfeld
ein. „Hier stehen wir gut", fröstelte Jürgen und gelüstete nach dem
von Frank mitgeführten „Lötwasser – Typ Hausmarke". Nachdem wir uns
beim Veranstalter angemeldet und das Gelände inspiziert haben, trafen
wir auch viele Bekannte im Festzelt an. Mittlerweile war auch Melanie
mit dem Pkw als „Abholer" eingetroffen. So saßen wir noch bis etwa
22.30 Uhr bis wir dann mit dem Pkw nach Waibstadt retour fuhren.
Früh am Sonntag-Morgen waren wir schon vor Ort in
Zeutern – rechtzeitig zum Feldgottesdienst, welcher aufgrund der
Witterung im Festzelt abgehalten wurde. So nach und nach trafen immer
mehr Gerätschaften ein – vom kleinsten bis zum größten Fahrzeug war
hier alles präsent. Es wurde kräftig mit verschiedenen Fahrzeug-Typen
das Aktivitätenfeld bearbeitet. Jede Menge Deutz-Traktoren
unterschiedlicher Jahrzehnte pflügten durch das Erdreich. Melanie
befand den „Streichelzoo" als lieblich. Familie Winkler, welche schon
bei den „Tagen der Feldhistorie 2002" in Waibstadt eine Woche zuvor
für Aufsehen sorgte, demonstrierte erneut ihre Dampflokomobile.
Nach vier Stunden tuckerten wir los nach Dühren. Bei
unserem Eintreffen wurde bereits kräftig mit den historischen
Dreschmaschinen gedroschen. Andere Fahrzeuge zogen Furchen in das
Freigelände. Wir zogen unsere Regenbekleidung aus und einen Besuch im
Festzelt zunächst vor. Viele Besucher, u.a. auch das Fernsehteam des
SWR, tummelten sich auf dem Ausstellungsgelände. Auch Manfred Habiger
und Söhne waren mit ihren Unimog 411 vor Ort. Arno und Kim stellten
den interessierten Besucher ihre „Hummel-Dreschmaschine" vor. In
geselliger Runde verbrachte man mit 16 Vereinsmitgliedern der Olfs
noch einige nette Stunden in Dühren, ehe man dann um etwa 17.30 Uhr in
Richtung Waibstadt losfuhr. „Tolles Wochenende" befanden alle und
stimmten einer Teilnahme in 14 Tagen bei den Schlepperfreunden
Neckartal zu deren Traktorentreff in Hassmersheim zu.
Lichtbilder siehe: Rubrik Bilder "Feldtage
Zeutern" FK (MV-Olfs)
nach oben
Bernd Schmidbauer stärkt sich bei den „Olfs“
„"Tour
de Wahlkreis": Radeln Sie mit Bernd Schmidbauer!
22.08.2002:
Während der Sommerpause wird Bernd Schmidbauer MdB alle 34 Städte und
Gemeinden seines Wahlkreises mit dem Fahrrad besuchen. Auf dem
Programm stehen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Besuche bei
Bürgermeistern, Firmenbesichtigungen und vieles mehr.

Im Rahmen seiner Radtour am 22.August 2002 von Eschelbronn über
Neidenstein nach Waibstadt machte der Kreisvorsitzende der CDU
Rhein-Neckar einen „Boxenstopp“ bei den „Oldtimer- u.
Landmaschinenfreunden Schwarzbachtal e.V.“ um neue Kraft zu schöpfen.
Im Gewann „Unteres Lohhaus“ in Waibstadt begrüßte der 1. Vorsitzende
Karl-Heinz Kiermeier die zahlreichen Ausfahrer (u.a. auch Uwe Göhrig,
BGM Neidenstein) und lud zu einer gekühlten Erfrischung ein. Ein
riesiger Sonnenschirm spendete an diesem heißen Tag den nötigen
Schatten, mehrere Alttraktoren gaben ein heimatverbundenes Flair.

Wir
erlebten Schmidbauer
in Höchstform, ausgeglichen und in exzellenter Wahlkampfstimmung. Im
Kreise der Teilnehmer wurde das ein und das andere, nicht nur
politische Thema, erörtert.
Bernd Schmidbauer zeigte sich
fasziniert von der Technik des Allgaier R22, welcher nach seinem
eigenen Wunsch vor Ort demonstriert wurde.
Nach geselligen 45 Minuten verabschiedete man sich per Velo in
Richtung Rathaus Waibstadt um das dortige Stadtoberhaupt anzutreffen.
„Olfs“ – ein
Anlaufpunkt für alle“
FK (MV-Olfs)
Nahaufnahme SWR4 Kurpfalz-Radio live
02.08.2002: „Feldhistorie begeistert nicht nur Nostalgiker“, so
lautete der Themeninhalt der SWR-4 Kurpfalzradio Nahaufnahme am Vortag
zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“ in Waibstadt.

An
diesem herrlich, sonnigen Freitag-Vormittag, in der Zeit von 10.05 Uhr
bis 11.00 Uhr, kam es im Vorfeld zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“
zu einer fachkompetenden Gesprächsrunde unter der Moderation von
Christian Scharff. Neben Karl-Heinz Kiermeier, Kurt Kiermeier, Paul
Ziegler, Ludwig Kress (alle Olfs), Karl Maier (Dreschgemeinschaft
Dühren), Werner Gutruf (OSCK), Hans-Wolfgang Riedel (BGM Waibstadt)
war auch der Minister für den ländlichen Raum a.D., Dr. hc Gerhard Weiser
(Schirmherr), anwesend. Über 50 Minuten wurde über den Wandel in der
Landwirtschaft berichtet. Hierbei informierte Kurt Kiermeier
eindrucksvoll über die Drei-Länder-Wirtschaft, Werner Gutruf, Karl
Maier und Karl-Heinz Kiermeier über die technische Entwicklung von
Ackergeräten, Dr. hc Gerhard Weiser über die strukturelle Entwicklung
in der Landwirtschaft. Paul Ziegler begeisterte durch ein tolles
Gedicht über die Landwirtschaft und Ludwig Kress führte live den Lanz
2806 vor. Vor einem vielzähligen Publikum waren alle Beteiligten nach
Übertragungsende um 11.00 Uhr sehr zufrieden
FK (MV-Olfs)
Taschengeld für unsere Jugend
03./04. August 2002: Im
Vorfeld zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“ überlegten sich unser
Jugendwart Thomas Weinmann und seine Olfs-Jugend wie sie wohl ihre
Jugendkasse etwas aufbessern können. Traum ist es, gemeinsam
Unternehmungen wie z.B. Museumsbesuche, Baggerssee-/Schwimmbadausflüge,
Werkzeuge für deren Restaurationsprojekt und ein gemeinsames Grillfest
zu organisieren. So kam es, dass sich die gesamte Olfs-Jugend über
Tage hinweg zur Entrümpelung eines Dachspeichers und Kellergewölbes
zusammenfand. Es wurden antike Schränke, Garderoben, Tische, Stühle,
unzählige Schrauben, Truhen und weitere, bereits in Vergessenheit
geratene, nostalgische Dinge quazi als „Scheunenfunde“ geborgen. In
einem eigens bei der Veranstaltung errichteten Zelt wurde dann ein
sog. „Olfs-Jugend-Flohmarkt“ eröffnet, bei welchem alle Objekte gegen
Gebot veräußert wurden. So manches Unikat wechselte auf Anhieb den
Eigentümer. Über die Höhe des Verkauferlöses hielt sich unser
Jugendwart noch zurück, jedoch meinte er, dass die Projektvorhaben der
Olfs-Jugend finanziell fundamentiert seien und man bereits an der
Durchführung eines gemeinsamen Zeltlagers vorplant.
FK (MV-Olfs)
Vorgezogener Erntedank
Strohballen als Altar bei
Premiere für ökumenischen Feldgottesdienst
04.08.2002: Erstmals wurde
in Waibstadt auf Initiative der Oldtimer- u. Landmaschinenfreunde
Schwarzbachtal ein ökumenischer Feld-Gottesdienst abgehalten. Den
Rahmen hierfür bildete deren Veranstaltung „Tage der Feldhistorie“ im
Unteren Lohhaus.

Zunächst hatten die
Verantwortlichen Bedenken, den Gottesdienst im Freien abhalten zu
können, denn in der Nacht hatte es stark geregnet und die Wiesen waren
entsprechend nass geworden. Doch fleißige Hände sorgten dafür, dass
der Feld-Gottesdienst, wie geplant, stattfinden konnte. Ein eigens,
mit viel Liebe und Mühe aus Getreide und Stroh, sowie Früchten kreativ
aufgebauter Altar mit Kreuz verliehen dem Gottesdienst das
entsprechende Ambiente.

Stadtpfarrer Winfried Wehrle
von der katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrerin Renee`Scholle von den
evangelischen Kirchengemeinden Waibstadt und Daisbach zelebrierten
gemeinsam den Gottesdienst, an dem viele Gläubige beider Konfessionen
teilnahmen. Dekan Wehrle betonte dabei in seiner Begrüßung, dass der
eigentliche Erntedank-Gottesdienst kalendermäßig am ersten Sonntag im
Oktober stattfindet, den heutigen Gottesdienst solle man deshalb als
Dank für die erste Ernte sehen. Pfarrerin Scholle stellte das Getreide
und das daraus gewonnene Mehl in den Mittelpunkt ihrer Predigt.

An die Teilnehmer des
Wortgottesdienstes wurden danach Brötchen, die es galt gemeinsam zu
teilen, verteilt. Den würdigen Rahmen dieses gelungenen
Feld-Gottesdienst verliehen der Posaunenchor aus Neidenstein, die
gemeinsam unter der Leitung von Arthur Grab den Gottesdienst
musikalisch begleiteten. Der Wettergott machte auch mit und so gab es
für die Verantwortlichen nur anerkennende und lobende Worte für die
Organisation und Gestaltung.
FK (MV-Olfs)
Über den Weizenanbau informiert im Juni 2002:
Im Mittelpunkt des Weizen-Feldtages der ZG Raiffeisen standen
Praxisversuche zum Thema: "Weizenanbau und Weizenbestandsführung". Zur
Besichtigung dieser Versuche begrüßte Geschäftsführer Jörg Heckele von
der ZG Raiffeisen die Landwirte und bedankte sich bei Kurt Kiermeier
für die Unterstützung, der mit der Bereitstellung seiner Flächen diese
Versuche ermöglichte. ZG-Raiffeisen-Produktionsmanager Hans-Werner
Becker und Reiner Müller sowie Jörg Heckele führten anschließend die
Besucher durch die verschiedenen Versuchsparzellen. Hierbei stellte
Kurt Kiermeier die Felder und deren Eigenschaften und Hans-Werner
Becker gemeinsam mit den Züchter-Vertretern die neuesten Weizensorten,
wie Altos, Enorm, Cubus, Tommi, Magnus, Tiger usw. im Vergleich zu den
herkömmlichen vor.
Becker erläuterte den Landwirten den optimalen
Einsatz von Mineraldünger, Pflanzenschutzmitteln und Saatgut für jede
vorgestellte Sorte. Jörg Heckele übernahm anschließend die
Moderation im Schützenhaus Waibstadt. In seinem Vortrag erklärte er
unter anderem, wie sich das Geschehen an den heimischen und weltweiten
Märkten auswirkt, und erläuterte auch die neuen Bedingungen wie
sinkende Interventionspreise und geänderte Interventionskriterien beim
Getreide. Produktionsmanager Reiner Müller informierte über die
Vorteile der einzelnen angebauten Versuchssorten und erläuterte die
Versuchsergebnisse der letzten Ernte. FK (MV-Olfs) "Tage der Feldhistorie
2002" im Juni 2002: Die Vorbereitungen zu
unserer Veranstaltung am 03./04. August 2002 "laufen auf Hochtouren".
Organisatorische, wie auch logistische Vorplanungen zeigen sich viel
versprechend. Besonders erfreut sind wir über die Zusage von Dr. hc
Gerhard Weiser (Landwirtschaftsminister a.D.) zur Schirmherrschaft der
Veranstaltung. Weiterhin sicherte der SWR-4 (Kurpfalz-Radio 104,1)
eine "Live-Nahaufnahme" an den "Tagen der Feldhistorie 2002" zu. Unter
der Moderation von Christian Schaarf findet eine interessante
Gesprächsrunde über "Erntetechniken Einst und Heute" in Waibstadt
statt, an welcher neben dem Schirmherrn auch weitere fachkompetente
Gesprächspartner teilnehmen. Desweiteren informiert die
Polizeidirektion Heidelberg vor Ort rund um die Verkehrssicherheit
land- u. forstwirtschaftlicher Fahrzeuge. Hinsichtlich den
lokalen/örtlichen Gegebenheiten zeigt sich unser Schlepperfreund Kurt
Kiermeier optimistisch. Das Ausstellungsgelände wurde bisher 3-4 mal
gemulcht - auf dem Aktionsgelände Weizen eingesät. Bis zu den "Tagen
der Feldhistorie 2002" werden wir optimale Bedingungen vorfinden
können. Bleibt nur zu Hoffen, dass unser Appell an den Wettergott Gehör
findet.
 weitere Informationen
siehe Startseite/"Tage der Feldhistorie 2002" FK (MV-Olfs) "Olfs-Homepage"
im Mai 2002: Gefreut haben wir uns über die
anliegend aufgeführten "Awards", welche uns bis zum Mai 2002
übermittelt wurden. Hierbei handelt es sich um virtuelle
Auszeichnungen, welche uns unsere Homepage-Gäste als Anerkennung
überreicht haben.
"Awards" werden erteilt, nachdem eine Homepage
hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte (z.B. Ladezeiten,
Link-Navigation, Design, Aufbau, Information usw.) geprüft wurde.
Wir können durchaus ein kleines bißchen
"stolz" über unsere weltweite Vereinsdarstellung sein, wenn
man bedenkt, dass es sich hierbei um eine rein privat (nicht durch
professionellen Web-Designern) erstellte Homepage
handelt.
Als Webmaster der "Olfs" nehme ich die
übermittelten Anerkennungen zum Anlass weiterhin motiviert unsere
Internet-Präsentation zu betreuen und ständig zu aktualisieren. Auf
diesem Wege bedanke ich mich bei Allen, welche mich durch Ihre
Beiträge (Bilder, Berichte ...) unterstützt haben.

FK (MV-Olfs)
"Stadt-Pfarrkirche Waibstadt" 10.Mai 2002:
Ein durchaus ungewohntes Bild bot sich dem Betrachter, als dieser an
diesem Freitag-Nachmittag durch die Gassen von Waibstadt ging. Denn -
unzählige Menschen "wuselten" organisiert beschäftigt umher, der Eine
"Stellte bereit...", der Andere "Lud auf..." und viele
"transportierten ab...". Vorausgegangen war eine
dringend notwendige Renovation der Waibstadter Stadt-Pfarrkirche
"Unserer lieben Frau", welche diese nicht alltägliche
Transportmaßnahme bedurfte. Ca. 170 Eichenholz-Bänke/Kirchenbestuhlung
mußten präventiv abgeschraubt, aufgeladen und zur etwa 1,5 Kilometer
entfernten Lagerhalle abtransportiert werden. Gerne
und selbstverständlich beteiligten sich hierbei die "Olfs" und
stellten 9 Fahrer mit Traktoren und Lade-Hänger sowie 4 weitere Helfer
als Ladepersonal zur Verfügung. Unterstützt durch herrliches Wetter
sowie durch bereitsgestellte Brezel und Getränke, konnten in der Zeit
von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr alle Transportgegenstände sicher zur
Lagerhalle verbracht und verstaut werden. Bis zum Abschluß der
Kirchen-Renovierung im kommenden Jahr verbleiben diese dort
zwischengelagert und werden dann, natürlich unter Beteiligung der Olfs,
wieder zurück zur Waibstadter Pfarrkirche im Ortskern transportiert.
In Begleitung eines Aufsichtspersonals bot sich kurz vor 16 Uhr für
unseren Peter und Kurt die Gelegenheit den 65 Meter hohen Kirchturm zu
besteigen. Oben angekommen erlebten beide einen unvergesslichen
Ausblick und eine herrliche Perspektive über die angrenzenden Äcker
und Ländereien, welche gerade in dieser Jahreszeit in herrlicher
Farbenpracht standen. Beeindruckend war auch, die, aufgrund der
Transportmaßnahmen gesperrte "Alte Sinsheimer Straße, sowie die vielen
kleinen Traktoren und Helfersleute, welche Peter und Kurt aus der
"Vogelperspektive" betrachten konnten. Ungeklärt erscheint noch die
Tatsache, dass um 16.03 Uhr die Glocken der Waibstadter Pfarrkirche
weit ins Land zu Hören waren und Peter tagsdrauf über einen gemeinen
Muskelkater im Oberarm klagte. "Herzlichen Dank"
an: Theo, Uwe, Peter, Gerhard, Kurt, Manfred, Trudbert, Klaus,
Karl-Heinz, Markus, Wilhelm, Jens und Matthias
FK (MV-Olfs)
"Traktorama 2002"
04./05.05.2002: Wie auch in den Jahren zuvor, waren die "Olfs" zum
Saisonauftakt der "Schlepperszene" bei der Traktorama 2002 in Sinsheim
mit dabei.
Bereits am Freitag-Abend wurden
die ersten vereinseigenen Traktoren nach Sinsheim überführt. Wir
wollten erreichen, dass unsere Gerätschaften, in Form einer
"Vereinspräsentation", beisammen/zusammen stehen können. Durch unseren
Paul konnte in der Messehalle 4 ein geeignetes Plätzchen organisiert
werden, so dass sich, trotz der schlechten Witterung, dort 12
vereinseigene Traktoren einfinden konnten.
Schnell waren das "Olfs-Schild", 2
"Olfs-Banner" und eine eigens durch Manfred gefertigte und mit
reichhaltigen Informationen bestückte Pinnwand aufgebaut. Wilhelm
brachte sogar 3 Tisch-Garnituren zur Aufstellung.
Am Samstag trafen so nach und nach
weitere Vereinsmitglieder mit ihren Traktoren ein, so dass die "Olfs"
über das Veranstaltungswochenende mit mindestens 25 historischen
Gerätschaften vor Ort waren.
Neu in diesem Jahr war die
Präsentation unser "Olfs-Homepage" mittels eines Laptops. Hierbei gilt
es unserem Schlepperfreund Axel ein besonderes Lob auszusprechen,
welcher für die technischen Voraussetzungen sorgte und für die
Erstellung von "Promotion-Tshirts", zu finanziellen Gunsten der "Olfs-Jugend",
verantwortlich war.
Es war reger Besucherandrang bei
den "Olfs" festzustellen.
Die Olfs-Vereinsmitglieder standen
quasi Rund um die Uhr den vielen interessierten Besuchern zur
Verfügung und gaben fachkompetent Auskunft zu allen technischen
Anfragen.
Fast alle vereinseigene Traktoren
wurden durch Experten der Veranstalter öffentlich kommentiert und
vorgestellt. Hierbei nutzte der 1. Vorsitzende der "Olfs" die
Gelegenheit sich bei allen Verantwortlichen der Traktorama zu bedanken
und dokumentierte durch die Überreichung eines getöpferten
"Vereins-Kruges" die bestehende, sehr gute Freundschaft zu dem "OSCK".

Als Fazit kann gesagt werden, dass
es eine sehr tolle Veranstaltung in Sinsheim war. Viele neue
Bekanntschaften und Freundschaften wurden geschlossen (speziell zu den
Schlepperfreunden Igelsbach).
Schon jetzt freuen wir uns auf den
Saisonauftakt im kommenden Jahr 2003.
Erwähnenswert: Unser
Schlepperfreund Wilhelm hat jetzt nun endlich eine Traktor-Jacke mit
besticktem Vereins-Emblem und Karlheinz einen Pflug für seinen Holder.
TV-Sendehinweis: Südwest3,
26.05.2002, 18.30 Uhr - 19.15 Uhr, "Treffpunkt" (evtl. auch mit
unserem Werner, welcher bereitwillig vor laufender Kamera technische
Details am M.A.N erklärte)
siehe auch Rubrik:
Bilder/Traktorama 2002
FK (MV-Olfs)
"1. Mai - Ausfahrt"
01.05.2002: Fast schon traditionell veranstalten die "Olfs" am
ersten Tag im Mai ihre "Traktor-Ausfahrt". Hierzu treffen wir uns
immer früh morgens um 09.00 Uhr an der historischen "Beichert-Mühle"
in Waibstadt.
Der Wettergott weinte, und dennoch
fanden sich 9 Traktoren zur Ausfahrt ein. Als um 10.00 Uhr Petrus ein
Einsehen hatte, ging es dann los.
Vorne weg unser Holder, welcher
die Route bestimmte. In diesem Jahr wollten wir in Richtung
Neidenstein, Eschelbronn, via Mönchzell nach Spechbach fahren und bei
einem dort lokal organisierten Grillfest zum Mittag "Einkehren".
Jedoch schon wenige Kilometer
nach Waibstadt fing es wieder an zu "Schütten". Ziemlich durchnässt
kamen wir dann um die Mittagszeit in Spechbach an und mussten leider
feststellen, dass aufgrund schlechter Witterung das Grillfest
kurzfristig abgesagt wurde.
Wir ließen uns nicht entmutigen
und setzten unseren Weg über Epfenbach nach Neidenstein fort. Dort,
und das war sicher, veranstalteten die Freunde des "Obst- u.
Gartenbau" einen 1.Mai-Hock. Mit einem Festzelt trotzten sie dem
schlechten Wetter und jeder von uns "Ausfahrern" fand ein trockenes
Plätzchen. Bei einem würzigem "Heimattreuem" und hervorragendem
Grill-Steak erwachten bei uns wieder neue Lebensgeister.
Wir befanden das Festzelt als
verbleibenswert und machten aus unserem eigentlichen "Zwischen-Stopp",
nach ein paar gemütlichen Stunden, den "Ausfahrts-Abschluss".
Im Nachhinein hat sich,
Gott-sei-Dank, keiner erkältet und konnte am darauf folgendem
Wochenende beim Saisonauftakt der Schlepperszene (Traktorama 2002) in
Sinsheim mit dabei sein.
Spruch des Tages: "Bei schönem
Wetter kann jeder Ausfahren"
FK (MV-Olfs)
"www.olfs-online.de"
ist mobil 15.04.2002: Die Homepage der "Olfs"
kann ab Heute über jedes "wap-fähige" Handy abgerufen werden. WAP (wireless
application protocol) ermöglicht Handy-Benutzer das Anzeigen von
Internet-Seiten (in Kurzform) auf dem Handy-Display.
Derzeit sind News über die "Olfs" für jedes "wap-fähige" Endgerät
unter: www.olfs-online.de/wap/
bereitgestellt. FK (WM-Olfs) "Schreinermarkt"
Eschelbronn 24.03.2002: Eine sehr beliebte
und dankend in Anspruch genommene Dienstleistung beim Schreinermarkt
in Eschelbronn war auch in diesem Jahr wieder der durch die "Olfs"
durchgeführte "Shuttle-Service" mit dem Traktorgespann.
Die vielen Besucher des Schreinermarktes wurden, ab 12.00 Uhr bis spät
in die Nachmittagsstunden, durch ein sog. "Park and Ride-System"
beim Großparkplatz am "Möbelhaus Geiß" aufgenommen und bis zur fast 2
Kilometer entfernten Veranstaltung bei herrlichem Wetter mit dem MAN
2P1 "chauffiert". Wieder einmal gilt es den
Gebrüdern Habiger für deren Zuverlässigkeit und Engagement "Größtes
Lob" sowie "Dank und Anerkennung " auszusprechen.

FK (MV-Olfs) "Olfs-Homepage"
im Januar 2002: Dass wir unsere
Internet-Präsentation als gelungen bezeichnen dürfen, zeigen uns
anliegend dargestellte "Awards", welche uns im Januar 2002
übersand wurden.
Es handelt sich hierbei um virtuelle Auszeichnungen
über den Gesamt-Eindruck unserer Internet-Seiten, d.h. unsere
Homepage wurde durch andere "User" beurteilt. Hierbei waren
u.a. die Ladezeiten, Navigation, Inhalt und Information
Bewertungsgrundlagen.
Wir können durchaus ein kleines bißchen
"stolz" über unsere weltweite Vereinsdarstellung sein, wenn
man bedenkt, dass es sich hierbei um eine rein privat (nicht durch
professionellen Web-Designern) erstellte Homepage
handelt.
Als Webmaster der "Olfs" nehme ich die
übermittelten Anerkennungen zum Anlass weiterhin motiviert unsere
Internet-Präsentation zu betreuen und ständig zu aktualisieren. Auf
diesem Wege bedanke ich mich bei Allen, welche mich durch Ihre
Beiträge (Bilder, Berichte ...) unterstützt haben.
Bewertungs-Notiz:
"Das Design ist sehr schön und gut
aufeinander abgestimmt. Die Ladezeiten sind gut und der Inhalt der
Homepage entsprechend o.k., ebenso die Navigation"
FK (Olfs-Web)
nach oben Faschingsumzug 2002 in
Sinsheim
03.02.2002. Wie zu den meisten Veranstaltungen an denen die
"Olfs" mit ihren Gerätschaften teilnehmen, so haben wir
wieder die Waibstadter "Beichert-Mühle" zum Treff- und
Sammelpunkt ausgewählt und festgelegt. Pünktlich um 09.30 Uhr fanden
sich 8 Alttraktoren und deren Besitzer an dem, an der Schwarzbach
liegenden, historischen Gebäude ein. Helmut, welcher in
Neckarbischofsheim wohnt, wollte mit seinem IHC über Adersbach direkt
nach Sinsheim fahren und uns dann dort zu treffen.
"Heute ist Faschings-Umzug in Sinsheim - und
jeder bekommt jetzt ein rotes Herz von mir auf die Backe gemalt",
strahlte die, bereits als Landwirt verkleidete, Melanie. Bewaffnet mit
einem Lippenstift wurde die Drohung in die Tat umgesetzt, welcher sich
keiner Erwehren konnte. Bei Wilhelm sah es richtig entzückend aus.
"Markus! Wo ist mein Hut? Hat jemand das
Konfetti gesehen? Wer hat die Luftschlangen?" - Nachdem die
organisatorischen Details geklärt waren ging es gutgelaunt los im
Traktoren-Konvoi nach Sinsheim.
Wie vereinbart trafen wir auch Helmut mit seiner
Gattin und dem IHC an der Parkfläche des Freibades in Sinsheim an.
"Jetzt wäre ein zweites Frühstück toll", meinte Bernhard
und erspähte eine aufgebaute Würstchen-Bude mitten auf dem Gelände.
Eingedeckt mit "Heißer Faschings-Wurst" und
"Heimattreuem" entstanden auch schon die ersten Kontakte zu
anderen Faschings-Gruppierungen. Hierbei wurde nicht nur über die 5.
Jahreszeit diskutiert, sondern auch Historisches thematisiert - denn
schnell fanden sich erstaunte Passanten an unseren Alttraktoren ein.
"Markus, der Umzug beginnt erst in 90 Minuten -
Du kannst die Maske noch absetzen" --> "Ich hab gar keine
Maske auf" --> "Ach so"
"Wir sind die Gruppierung Nr. 24 von insgesamt
116 " erklärte uns Karlheinz, nachdem er durch die
Verantwortliche des SCC, Frau Dr. Ulrike Würtele, eine detailierte
Einweisung in den Veranstaltungsablauf erhielt. Um 13.30 Uhr
soll es losgehen.
"Jürgen mit dem Holder vorne weg, dann Wilhelm
mit dem Deutz ... Jürgen K. macht dann den Abschluß und Markus wirft
Bonbons" so haben wir es festgelegt.

Pünktlich setzte sich der Gaudiwurm in Richtung
Sinsheimer Innenstadt in Bewegung. Das prächtige Wetter lockte auch
ungewöhnlich viele Zuschauer, die teils kostümiert den Weg säumten,
an. Nach Schätzungen der Polizei waren es rund 10 000 Schaulustige,
die sich das farbenfrohe Spektakel nicht entgehen ließen. Die
Narrenparade hatte es optisch wie auch akustisch in sich. Quasi ein
"musikalisches Sandwich" bildeten hierbei die Nr. 23 (Guggenmusik),
Nr. 24 (Olfs) und Nr. 25 (Guggenmusik).
In der Innenstadt war der "Teufel los" -
so viele Menschen. Nicht nur Bernhard erntete mit seinem Farmall
ständigen Applaus nachdem er auf der Stelle seine 180 Grad-Kehre
vorführte, sondern auch alle teilnehmenden 9 Alttraktoren. Erich
unterhielt die Zuschauer mit undefinierbaren Turnkünsten auf dem
Allgaier R22.
Nach etwas mehr wie 90 Minuten fand man sich wieder
am Freibad ein, befand dies für eine gelungene und glänzende
Veranstaltung und "köpfte" zur Feier des Tages eine Flasche
"Gurgelwasser", welche Markus einem Narren abschwatzen
konnte.
Die Rückfahrt nach Waibstadt verlief eigentlich
unspektakulär (an der Sparkasse Sinsheim wurde nochmals aufgetankt)
da wir ja seit Neuem unser "Olfs-Security-Car" mitführen.
Im Anschluß an das verdiente "Feierabendbier"
verabschiedete man sich mit herrlichen Eindrücken vom heutigen Tage
und Guter Laune.
Helau!
siehe auch Rubrik:
Bilder
FK (MV-Olfs)
Nikolausmarkt in Neckarbischofsheim
02.12.2001. Strahlend blauer Himmel und
Temperaturen um den Gefrierpunkt bildeten einen tollen Rahmen für den
diesjährigen Nikolausmarkt, welcher bereits zum 10ten Male in
Neckarbischofsheim abgehalten wurde. Bei Bilderbuchwetter genossen
zahlreiche Besucher den kleinen, aber feinen, Adventsmarkt rund um das
Rathaus Neckarbischofsheim. Liebevoll geschmückte Nikolaus-Stände
und Weihnachts-Buden luden mit kulinarischen Genüssen ein und
verzauberten den Gaumen der Gäste.
Zum vorweihnachtlichen Rahmenprogramm trugen auch
die "Olfs" mittels einem Kutschen-Gespann bei. Den ganzen
Tag über konnten die Kinder mit dem Nikolaus in seiner Kutsche eine
Rundfahrt durch die Altstadt machen.
Ein großes Lob gilt hierbei dem "Kutscher
Gerhard", welcher, wie auch im Vorjahr, zum wiederholten Male mit
vollem Einsatz diese Nikolausfahrten zu einem tollen Erlebnis für die
Neckarbischofsheimer und deren Gäste werden ließ.
Auch der Nikolaus war von dem treuen und folgsamen
Pferd von Gerhard Diehm so beeindruckt, weshalb an "Höchster
Stelle" eine Umstrukturierung im himmlischen Fuhrpark angedacht
wird.

"Herzlichen Dank" Gerhard Diehm und Deinem
Gespann
FK (MV-Olfs)
Visitenkarten
Dezember 2001. Durch ein regional ansässiges
Druckerei-Unternehmen war es möglich für unseren Verein 600
Visitenkarten nach eigener Design-Vorlage zu erhalten. Besonderheit
hierbei ist es, dass die Visitenkarten beidseitig bearbeitet sind,
d.h. auf der Vorderseite, nebst dem Vereins-Logo, die Hausanschrift
incl. der Email- u. Homepage-Adresse aufgedruckt ist und die
Rückseite eine farbige Lichtbild-Collage der Hummel-Dreschmaschine
von unserem Schlepperfreund Arno Bernhard zeigt. Die Lichtbild-Collage
ist eine Original-Aufnahme vom Sommer 2001 beim "Dreschfest in
Dühren". Es ist angedacht, dass jedes Vereins-Mitglied in den
Besitz einer dieser Visitenkarten kommt.
"Herzlichen Dank" an die Druckerei Fritz
Andres/Waibstadt
FK (MV-Olfs)
Oldtimerfreunde "schrauben" am PC
24.11.2001. Wer uns kennt, der weiß, dass
wir uns neben der Erforschung und Instandsetzung historischer
Landtechnik einstiger Tage, auch immer wieder aktuellen
Betätigungsfeldern widmen und der zukünftigen Technik zugänglich
und aufgeschlossen sind.
So haben wir uns beim letzten Vereinsabend in der
Werkrealschule Aglasterhausen einer neuen technischen Herausforderung
gestellt: Dem Personal-Computer.
Während einer etwa zweistündigen Computer-Schulung
haben die Olfs unter Anleitung des fachkundigen Referenten, Erich
Schäfer, ihre ersten Schritte durch das World-Wide-Web
gewagt.
Der Einladung von der Vorstandschaft folgten 28
Mitglieder und fanden an 20 zur Verfügung gestellten
Personal-Computer Platz. Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden
wurde speziell in unserer vereinseigenen Homepage bis ins Detail
gewühlt und mehrere Bits und Bytes gewälzt. Hierbei war
festzustellen, dass sich unsere "Olfs-Jugend" als erfahrene
"Surfer" präsentierte und mit Rat und Tat dem noch etwas
unerfahrenen Vereinsmitglied zur Seite stand.
Im Anschluß dieser informativen Abendveranstaltung
wurde in einer lokalen Gaststätte "eingekehrt" und noch
lange über die positiv gemachten Eindrücke diskutiert.
Für die Bereitstellung der EDV-Räumlichkeiten
sowie den zur Verfügung gestellten PC`s ergeht ein ganz besonderer
Dank der "Olfs" an die Werkrealschule Aglasterhausen sowie
dem Schulungs-Referenten Erich Schäfer
FK (MV-Olfs)
"Grümpel-Schießen" Waibstadt
29.04.2001. Die "Olfs-Jugend" ist
nicht nur an alten Traktoren und Landmaschinen interessiert, sondern
beteiligt sich auch aktiv an weiteren Veranstaltungen, welche sich so
Hin und Wieder bieten. So nahm eine gemischte 4er-Mannschaft am "Grümpel-Schießen"
des Schützenvereins Waibstadt teil. Da es sich hierbei um den ersten
Auftritt der "Olfs-Jugend" in der Öffentlichkeit handelte,
war eine leichte "Iritation" bzw. "Verwunderung"
in den Gesichtern der Wettbewerbs-Konkurenz bemerkbar. Wie stark
ist eigentlich die bis dahin "unbekannte" Olfs-Jugend
einzuschätzen?
Für die "Olfs" am Abzug: Die Zwillinge
Angela u. Benedikt Höttinger, sowie die Zwillinge Hans-Jörg
u. Timo Habiger (Kurios: Alle 4 im Sternzeichen der Zwillinge
geboren) Nach einem intensiven Vorbereitungs-Training
konnten dann alsbald die ersten Wertungsscheiben gelöchert werden.
Jede einzelne Schußabgabe wurde intensiv kommentiert und das erzielte
Trefferbild im Anschluß fachgerecht ausgewertet. Bis
auf das "Treppchen" hat es nicht ganz gereicht - doch
Letzter wurden wir auch nicht. Hatten wir doch eine Mannschaft hinter
uns gelassen. Was zählt ist der sog. "Olympische Gedanke"
und der gemeinsame Unternehmungsgeist. In jedem Falle
hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht und es war mal wieder ein
schöner Tag. Jugendvertreter und Betreuer
Thomas Weinmann: "Im nächsten Jahr visieren wir nicht nur die
"Ring-Scheiben" sondern auch das "Treppchen" an.
Nicht auszudenken wenn unser Team im Sternzeichen des Schützen
geboren wäre."
Thomas Weinmann (JV-Olfs)
Schlepperfreund Paul Ziegler und der "Moschd"
08.10.2001. Als "Moschd" bezeichnet
man bekanntlich hierzulande, was andernorts auch Äppelwoi genannt
wird. Im Rahmen des "3. Kraichgauer Apfelfestes" der
BUND-Kreisgruppe Nördlicher Kraichgau wurde auch das Geheimnis
gelüftet, wer in der Region den besten Most in seinem Keller lagert.
19 Teilnehmer aus den benachbarten Ortschaften hatten sich dieses Jahr
an dem Wettbewerb beteiligt. So auch unser Paul. Nach öffentlichem
Aufruf im Juni 2001 wurden die Mostproben abgegeben. Eine fachkundige
Jury setzte sich zusammen und testete den Most nach Aussehen, Geruch
und Geschmack. Vor allem beim Geschmack, wo die Abstufungen von
"blumig" oder "spritzig" bis "leer" und
"unreif" reichten, war beim Verkosten Erfahrung und
Fachkenntnis gefragt.
Es fiel der Jury nicht leicht, bei der breiten
Qualität die besten Erzeugnisse herauszusuchen, doch war das Ergebnis
letztendlich eindeutig: Paul ist Zweiter. Als Vize-Meister und
Lokalmatador erhielt er neben einer Urkunde sowie einer unbekannten
Menge an Birnensekt auch zahlreiche "Bussis" von der Apfelkönigin Christine I.

"Paul - Herzlichen Glückwunsch"
FK (MV-Olfs)
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Vereinsausflug 2001
29.09.2001.
Wie in jedem Jahr veranstalten die "Olfs" ihren
Vereinsausflug, zu welchem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind
und sich hierzu anmelden können. Dieses Jahr stand ein besonderes
Ausflugsprogramm bevor: "John Deere-Werke Mannheim" /
"Landesmuseum für Technik Mannheim" / "Weingut Fam.
Schäfer Edenkoben" Schon recht zeitig war
er unterwegs - der Busfahrer der Firma Mühle aus Obrigheim/Asbach.
Mußte er doch pünktlich um 8.30 Uhr beim "Cafe Bürklin"
in Helmhof die ersten teilnehmenden "Olfs-Mitglieder"
aufnehmen. Über Neckarbischofsheim (8.35 Uhr/"Krone"),
sowie Waibstadt (8.45 Uhr/Bhf) ging es dann nach Neidenstein, wo er
dann um 8.50 Uhr am Gasthaus "Sonne", alle
Vereinsausflügler aufgenommen hatte. Während
der Fahrt über die BAB 6 nach Mannheim begrüßte der 1. Vorsitzende
Karl-Heinz Kiermeier 32 Mitglieder und stellte ihnen den Tagesablauf
vor - (Anmerkung: In Bezug auf die letztgenannte
Ausflugsörtlichkeit machte sich über dem Gesicht von Wilhelm B. ein
überaus erfreutes Grinsen breit). Es sollte
zunächst nach Mannheim zu den "John Deere-Werken"
gehen. Um 10.00 Uhr erwartete uns Herr Hans Hetterich im Foyer
des Schlepperbau-Unternehmens. Bei einer Tasse Kaffee hieß der PR
Consultant alle "Herzlich Willkommen" und lud zur
Besichtigung des hauseigenen "John Deere-Museums" sowie
einer anschließenden Werksumschau in den Produktionshallen ein. Im
Werks-Museum bekamen wir Raritäten aus den frühen Jahren von Lanz
und John Deere zu sehen und via eines Präsentations-Kopfhörers auch
akustisch durch Hans Hetterich fachkundig erklärt.
 Zur
Werksbesichtigung teilte man sich in zwei Gruppen ein, die
"Roten" und die "Grünen". Herr Hille, ebenfalls
PR Consultant bei John Deere, war hinzugekommen um die
"Grünen" durch die Werkshallen zu geleiten. Es war Samstag
Vormittag und der Produktionsbetrieb bei "John Deere-Mannheim"
war eingestellt. Dies hatte natürlich für uns die positive
Nebenerscheinung, dass wir uns alles hautnah und Abseits lärmender
Maschinen und Motoren anschauen konnten. Fast 2 Stunden und etwa 4,5
Kilometer waren wir auf dem Gelände unterwegs. Beeindruckend war vor
allen Dingen die Gegenüberstellung der einstigen Produktion anno 19.
Jahrhundert und der heutigen "John Deere-Traktorherstellung
2001". Weiterhin erstaunte uns die Produktionskette, vom
kleinsten Teil (z.B. Zahnrad) bis zur Endfertigung.

Das Produktangebot des Konzerns umfaßt im Landtechnikbereich
Traktoren, Erntemaschinen, Geräte für die Bodenbearbeitung und den
Pflanzenschutz sowie Teleskoplader. Im Bereich der Rasen- und Grundstückspflege
ist John Deere einer der führenden Anbieter von Maschinen für Hobbygärtner,
die gewerbliche Grünflächen- und Grundstückspflege sowie die
Golfplatzpflege. Zum Angebot in diesem Segment gehören neben den
Premium-Produkten unter dem Namen John Deere auch die Marken Sabo,
Homelite und Roberine. Darüber hinaus gehört John Deere zu den führenden
Anbietern von Baumaschinen und ist nach der Übernahme des finnischen
Unternehmens Timberjack zugleich weltweit größter Hersteller von
Forstmaschinen.
 Mit
der Überreichung unseres "Olfs-Bembels" verabschiedeten wir
uns gegen 13.00 Uhr bei unseren Gastgebern und beschlossen zunächst
einen kleinen "Mittags-Imbiss" einzunehmen. Hierzu erschien
uns der Parkraum gegenüber dem "Landestechnik-Museum
Mannheim" als geeignet und für die Aufstellung der eigens
mitgeführten Bierzelt-Garnituren ideal. Bei deftiger Hausmannskost
verweilte man etwa eine halbe Stunde ehe man dann gestärkt zum
Rundgang im Museum aufbrach. Hier hatten wir vereinbart, dass jeder
auf "eigene Faust" auf Entdeckungsreise geht.

Das LTM Mannheim verfügt nicht nur über eine
einzigartige architektonische Hülle, auch seine
Ausstellungskonzeption und -gestaltung beschreiten neuartige,
unkonventionelle Wege. Wir erlebten auf seinem chronologisch
strukturierten Museumsrundgang von der obersten zur untersten
Ausstellungsebene (Ebene A - F) sechzehn Stationen des
technisch-sozialen Wandels der letzten zweieinhalb Jahrhunderte. Die
Themen der Ausstellungseinheiten spiegeln exemplarisch prägende
Ereignisse und einzelne Phasen der Industriellen Revolution
hierzulande. Sie zeigten auf, wie technische Neuerungen die
Arbeitsbedingungen des Menschen verändern und zunehmend alle seine
Lebensbereiche durchdringen.

Auf unserer "Reise" durch Raum und Zeit
begleiteten uns "Zeitbilder", d.h. gestalterisch besonders
herausgehobene historische Zitate, die uns auf die jeweilige
geschichtliche Situation/Phase hinwiesen bzw. einstimmten. Die
Zeitreise durch die Industrialisierung des deutschen Südwestens führte
uns zu exemplarischen Stationen des technischen, sozialen und
politischen Wandels seit dem 18. Jahrhundert. Tiefgreifenden
Veränderungen der Lebens- und Arbeitsverhältnisse
bis in die Gegenwart hinein konnten
wir erlebnishaft nachvollziehen.

Jetzt ging es über den Pfälzer Landweg nach
Edenkoben um dort im Weingut Herbert Schäfer u. Sohn einzukehren. Wir
wurden erwartete, weshalb auch für jeden von uns ausreichend
Sitzplatz zur Verfügung stand. Nach herzlichen Worten der Begrüßung
durch die Winzerfamilie hatten wir die Möglichkeit von 8
verschiedenen Pfälzer Weinen zu kosten. Über den "Werdegang der
Traube" bis hin zum "Pfälzer Wein" wurden wir, durch
den stets Wein nachschenkenden Junior-Chef, informiert. Nach
ausgiebiger Geschmacksprobe war der "Pfälzer Wein" über
allen Zweifeln erhaben. Unserem Markus B. wurde es langsam
"heiß", Wilhelm B. bekam "Farbe" und Paul fing an
zu "Zwitschern".
Bei erheiternden "Pfälzer Gedichten"
durch die Senior-Chefin nahmen wir den üppig gerichteten und
köstlich schmeckenden "Winzerteller" ein. Zwischendurch
lauschten wir den Sangeskünsten unseres Pauls, der sich natürlich
nicht nehmen ließ das ein oder andere Verschen zum Besten zu geben.
So saßen wir noch einige Stunden bzw. "Viertel" bei
"Silvaner-Trauben" zusammen ehe man "lustig" die
Heimreise in den Kraichgau antrat. Manchereiner hatte sich
sicherheitshalber für zu Hause mit einem feinen "Tröpfchen
Rebensaft" eingedeckt - hier soll der Gewürztraminer wohl
favorisiert gewesen sein.
FK (MV-Olfs)
.
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Kerwe 2001
- Neckarbischofsheim 17.09.2001. Auch in
Neckarbischofsheim hatte der "Gute Draht" zu Petrus enorme
Schwächen gezeigt. Eine Regenwolke nach der anderen. So kam es dann
auch, dass bei diesen nassen Voraussetzungen die "Bischesser-Kerwe"
eigentlich buchstäblich ins Wasser fiel. Nur Wenige trotzten der
Witterung und besuchten an diesem Sonntag den Rummelplatz rund um das
Rathaus Neckarbischofsheim. Neben vereinzelten Verkaufständen
waren auch die "Olfs" vor Ort und luden ein zur
"Schlepper-Rundfahrt" mit dem "Olfs-Anhänger".
Unser Schlepperfreund Konrad Gießler bewies "Erfindergeist"
und montierte auf den "Olfs-Anhänger" einen Dachaufbau,
welcher die Fahrgäste gegen Regen schützte und somit alle ein
"trockenes Plätzchen" hatten. Besonders von der Jugend
wurde dieses Angebot zahlreich genutzt, weshalb die Rundfahrten durch
die Neckarbischofsheimer Gassen ständig "ausgebucht" waren.
Gegen 16.00 Uhr hatte Petrus ein Einsehen und stellte den himmlischen
Wasserhahn ab. Einen besonderen Dank gilt
Konrad Gießler, welcher sich von den widrigen Wettervoraussetzungen
nicht beeindrucken ließ und im Namen der "Olfs" die
Schlepper-Rundfahrten durchführte. FK
(MV-Olfs)
"100 Jahre Firma Kirsch in Meckesheim"
08./09. September 2001. Irgendwie verrückt -
da hat man doch in diesem Monat jede Menge Sonnenschein und
herrliches Wetter gehabt. Doch warum muß es denn nun ausgerechnet an
diesem Wochenende regnen?! "Das wird eine feuchte
Angelegenheit" meinte Manfred Habiger bei einem skeptischen Blick
in die Höhe. Und er sollte Recht behalten.
"Zugepackt" bis hinter die Ohren
tuckerten Melanie (Allgaier R22) und Frank (Porsche AP 17) in Richtung
Meckesheim und verließen sich auf eine kurze "Trockenphase"
am Horizont. Leider hatten sich die wenigen Sonnenstrahlen nur
geringfügig angedeutet und es begann bereits am Ortsausgang
Neidenstein erbärmlich an zu "Schütten". Frisch geduscht
fuhren beide nach etwa 20 Minuten "Vollwaschgang" um ca. 10
Uhr in die Ausstellungshallen der Firma Kirsch ein. Karl-Heinz hatte
"gut Lachen", war er doch mit dem Pkw vorausgefahren.
Paul und sein Farmall waren auch schon da - trocken.
Ja wie? Schmunzelnd bekundete er gegenüber Melanie und Frank, dass er
seine beiden Traktoren bereits am Vortag nach Meckesheim überführte
(ca. 24 Grad C./Sonne) und empfahl zur Regenerierung die Einnahme der
köstlich heiß angerichteten Gulasch-Suppe. Nass-behost wurden
löffelweise neue Lebensgeister in den beiden geweckt.
Bald waren auch Werner, Manfred , Timo und
Hans-Jörg eingetroffen - mit dem Pkw, ohne Traktoren. "Wir
wollten erst mal das schlechte Wetter abwarten und später die
Traktoren nachführen" meinten alle vier im Einklang.
Noch war nicht soviel Andrang an diesem Samstag
Morgen. Das kam uns allen jedoch sehr gelegen, denn nun konnten wir
gemütlich und in aller Ruhe die vielen Ausstellungsstücke rund um
die Landtechnik bestaunen. Vom kleinsten bis zum größten Ackergerät
war alles vorhanden. Auch der gut sortierte Ersatzteilbereich sowie
eine Tombala-Verlosung beeindruckten die "Olfs-Delegation".
Nach einem kurzen Imbiss und einem Schluck
Gerstengebräu kam dann auch die Sonne wieder hinter den Regenwolken
hervor. Werner, Manfred, Timo und Hans-Jörg brachen auf um ihre
Traktoren nachzuführen. In der Zwischenzeit wurde durch Melanie,
Frank und Karl-Heinz das "Olfs-Banner" an der Außenseite
der Halle angebracht. Paul hatte zuvor für die Bereitstellung einer
Klapp-Leiter gesorgt. Unterhalb des Banners wurden alle mitgeführten
Alttraktoren des Vereins aufgereiht. Anmerkung: Optisch
beeindruckend.
Gegen Nachmittag waren es dann auch 10 Traktoren der
"Olfs". Es wurde im Anschluß noch so einiges
"Schlepperwissen" miteinander ausgetauscht, ehe man sich
dann für den darauffolgenden Sonntag verabredete.
"Full House" war am Sonntag geboten. Man
bekam um die Mittagszeit kaum noch einen Sitzplatz in den Hallen. Auch
im Außenbereich der Firma Kirsch drängte sich eine große
Besucheranzahl um die Exponate. "Das liegt am guten Wetter
Heute" befand Steffi. "Nö, weils nicht regnet"
diagnostizierte Ludwig. Eigentlich egal - die Firma Kirsch hatte sehr
viele Gäste und kann sich einer gelungenen Veranstaltung gewiss
sein.
18.30 Uhr, trocken: Im Traktoren-Konvoi
verließen Steffi, Melanie, Ludwig, Timo, Hans-Jörg und Frank die
Veranstaltung in Richtung "Nach Hause". Paul und
Bernhard wollten ihre Traktoren erst am Montag zurückführen.
Fazit: Feine Sache. Auch das logistische
Entgegenkommen der Firma Kirsch war sehr lobenswert.
Spruch des Tages: "Bei schönem Wetter
kann Jeder fahren"
Bemerkenswert: Überführung des 3-spurigen
Farmall F20 mit einem Auflieger mit
2-Spur-Rampe
PS: Hoffentlich hat Paul an das "Olfs-Banner"
gedacht (sonst hängt es Heute noch an der Ausstellungshalle)
FK (MV-Olfs)

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